120 Mio. Euro für Niedersachsens Krankenhäuser – 7,5 Mio. Euro nach Osterholz-Scharmbeck

Loxstedt/Hannover, 13.06.2019. Der niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss hat sich für das laufende Jahr auf Invesitions-Maßnahmen an 19 Klinikstandorten mit einem Gesamtvolumen von 120 Millionen Euro verständigt: „Darunter ist auch das Kreiskrankenhaus Osterholz-Scharmbeck, welches mit 7,5 Millionen Euro gefördert wird. Dort werden die Pflegestationen ergänzt und ein Neubau der Intensivstation vorgenommen“, erklärt der heimische SPDLandtagsabgeordnete Oliver Lottke aus Loxstedt am Rande des heutigen Sozialausschusses des niedersächsischen Landtags. In der Ausschusssitzung hatte Landessozialministerium aus der tags zuvor stattgefundenen Sitzung des Landesplanungsausschusses berichtet.

Lottke sagte, die Investitionszuschüsse des Landes seien entscheidende Beiträge, um wichtige Krankenhausprojekte landesweit voranzubringen. Dabei lege die SPDgeführte niedersächsische Landesregierung Wert darauf, gezielt die Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft in den Regionen zu fördern: „Dabei ist unser Ziel, dass die Menschen im Land und vor allem auch im ländlichen Raum auch zukünftig eine hochmoderne und gut aufeinander abgestimmte stationäre Versorgung in erreichbarer Nähe vorfinden“, so der SPD-Politiker.

Das Investitionsprogramm 2019 wird – nach einer Landtagsbefassung – vom Kabinett beschlossen. Die genannten Beträge von 120 Millionen Euro und 150 Millionen Euro sind Teil der von Land, Kommunen und Bund von 2019 bis 2022 für Niedersachsens Krankenhäuser bereitgestellten eine Milliarde Euro. Zusätzlich stellt das Land jährlich eine Pauschalförderung für Niedersachsens Kliniken in Höhe von 110 Millionen Euro bereit.